LEADER-Blog Region an der Romantischen Straße

Geschafft: Die 19 Städte und Gemeinden an der Romantischen Straße sind jetzt LEADER-Region


3 Kommentare

LAG Management mit neuer Geschäftsführerin

Pressemitteilung vom 17. Juli 2015

 

LAG „Region an der Romantischen Straße“ e.V.

Mitte März erhielt Herbert Lindörfer als 1. Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe „Region an der Romantischen Straße e.V.“ die Anerkennungsurkunden für die Teilnahme an der nächsten LEADER-Förderperiode 2014-2020. Die Übergabe erfolgte durch Herrn Staatsminister Helmut Brunner im Foyer des StMELF in München.

Umgehend machte sich Herr Lindörfer, Bezirksrat und 3. Bürgermeister von Feuchtwangen, seine beiden Stellvertreter Herr Bürgermeister Hellenschmidt und Herr Bürgermeister Kieslinger sowie der Schatzmeister des Vereins, Herr Bürgermeister Köhnlechner, auf die Suche nach einem geeigneten Geschäftssitz. Der gesamte Vorstand einigte sich darauf diesen vorübergehend in Wörnitz im alten Schulhaus, zwischen Rathaus und Kindergarten gelegen, einzurichten.

Auf die sofortige Stellenausschreibung für die Geschäftsleitung der neuen Lokalen Aktionsgruppe (LAG) erhielt man 29 qualifizierte Bewerbungen. Nach intensiver Prüfung fiel die Wahl auf Frau Pia Grimmeißen-Haider. Die Diplom Ingenieurin für Landespflege hat nach einigen Berufsjahren, letztes Jahr ihren Master Business of Administration mit der Ausrichtung auf Regionalmanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erfolgreich abgeschlossen. Die gebürtige Pfälzerin lebt seit 15 Jahren in Dombühl. Sie ist bereits tief in der Region verwurzelt und freut sich sehr auf die Arbeit für die LAG.

Nach der Bewilligung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns hat das LAG-Management am 15. Juli seine Arbeit aufgenommen. Neben der Einrichtung und Ausstattung der Geschäftsstelle und einer ersten Einarbeitungsphase steht am 29. Juli bereits die erste Mitgliederversammlung der LAG im Schloss Schillingsfürst an. Bis dahin müssen noch einige Änderungen und Ergänzungen an der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) ausgearbeitet werden.

Die Dombühlerin wünscht sich eine gute Zusammenarbeit mit den 19 Städten und Gemeinden und den Bewohner der neu gegründeten Leader Region. Aus diesem Grund möchte sie sich in jeder Mitgliedsgemeinde persönlich vorstellen. Sie möchte bei dieser Gelegenheit in einem ersten Gespräch die speziellen Bedürfnisse der Gemeinden kennen lernen. Speziell die Startprojekte, aber auch neue Ideen aus den Gemeinden können bei dieser Gelegenheit vorgestellt werden.

Wichtiger Teil dieser Antrittsbesuche ist das Kennenlernen der Akteure vor Ort. Denn nur wenn Menschen hinter den Projekten stehen und die Co-Finanzierung geklärt ist können Fördergelder über das LEADER-Programm beantragt werden und unsere Region stärken. Aber an erster Stelle stehen die Ideen!

Frau Grimmeißen-Haider versteht sich als Zentrale Anlaufstelle in dem neu entstanden Netzwerk der Region an der Romantischen Straße. Nun gilt es diese Zusammengehörigkeit, den engen Kontakt zu und unter den Gemeinden weiter zu vertiefen. Denn nur gemeinsam können wir die Chancen und Stärken unserer Region nutzen und in der Zukunft entwickeln.

Arbeitsschwerpunkte in nächster Zeit werden die Entwicklung eines Logos sowie die Gestaltung der Homepage und des Newsletters sein. Als erstes gemeinsames Projekt aller Mitgliedsgemeinden soll ein „LEADER – Liederbuch“ entstehen.

Die in der LES beschrieben Startprojekte, müssen nun detailliert ausgearbeitet und von den Projektpartnern zur Beurteilung durch den Steuerkreis eingereicht werden.

Die Region hat sich folgende Entwicklungs- und Handlungsziele gesetzt:

1 Tourismusangebote ausbauen und vernetzen und das kulturelle Erbe erhalten 2 Den demographischen Wandel gestalten 3 Erhalt und Förderung der Kulturlandschaft 4 Den Wirtschaftsstandort stärken und traditionelles Handwerk erhalten
1.1 Tourismusangebote vernetzen und gemeinsam bedarfsgerecht ausbauen 2.2 Neue Wohn-, Kommunikations- und Betreuungsformen und Förderung der Innentwicklung 3.1 Partnerschaften zwischen Erzeugern und Verbrauchern fördern 4.1 Das Standortmarketing partnerschaftlich verstärken
1.2 Durch Kooperationen die Kunst- und Kulturangebote stärken 2.1 Mobilität für alle ermöglichen 3.2 Regionalvermarktung fördern und professionalisieren 4.2 Traditionelles Handwerk erhalten und touristisch nutzen
1.3 Die Geschichte pflegen und erlebbar machen 2.3 Soziale Innovationen fördern 3.3 Den regionalen Beitrag zum Klimaschutz erhöhen

Die ersten Arbeitskreise treffen sich:

1   Tourismusangebote ausbauen und vernetzen und das kulturelle Erbe erhalten

Mittwoch 30. September 2015 ab 19:30 Uhr, Ort noch offen

2   Den demographischen Wandel gestalten

Donnerstag 17. September 2015 ab 19:30 Uhr im Hotel Anna, Schnelldorf

3   Erhalt und Förderung der Kulturlandschaft

Mittwoch 23. September 2015 ab 19:30 Uhr Kleine Seekneipe Mohr, Lauterbach – Geslau

4   Den Wirtschaftsstandort stärken und traditionelles Handwerk erhalten, Termin noch offen

Wenn Sie diese Themen interessieren und Sie aktiv unsere Region mitgestalten möchten oder sogar eine Projektidee haben, melden Sie sich bei ihrer LAG-Managerin unter der Telefonnummer 09868-9597591.

Doch auch die Zusammenarbeit mit den bereits bestehenden Initiativen möchte die neue Geschäftsführerin vertiefen. Hier ist eine Beteiligung an den Fischerntewochen im Herbst in Dinkelsbühl geplant. Von der neuen ILE Region Rothenburg, in der sich die elf nördlichen Gemeinden zusammengeschlossen haben, erhofft man sich Synergieeffekte. Eine Zusammenarbeit mit den angrenzenden Leader Regionen in Kooperationsprojekten wie die „Fränkische Moststraße“ und die „Caring Community“ wird bereits angedacht. Mit dem Regionalmanagement Ansbach wurde bereits ein Kooperationsvertrag geschlossen. So möchte man sich auch über die Region hinaus vernetzen und einen regen Austausch über aktuelle Themen pflegen.

Am 29. Juli 2015 fand die erste Mitgliederversammlung im Schloss Schillingsfürst statt. Das Protokoll finden Sie auf dieser Seite.

Nach dem gelungenen Start wünschen sich die Verantwortlichen der LAG weiterhin so tatkräftige Unterstützung von den Bürgern und allen Mitgliedsgemeinden.

Advertisements